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Vorwort:

Auf all meine Tiere bin ich sehr stolz, denn obwohl es immer wieder Neuzugänge gab, vertragen sich alle sehr gut miteinander. Und das ist nicht als selbstverständlich anzusehen. Man frage mal die vielen Katzenbesitzer, die Schwierigkeiten mit ihrer Rasselbande haben, auch wenn es manchmal nur ein Paar ist. Eigenlob stinkt zwar, aber ich bin doch davon überzeugt, daß man als Halter sehr großen Einfluß darauf nehmen kann, wie sich junge Katzen entwickeln. Es bedarf einiger Mühe und Aufmerksamkeit, aber das Ergebnis ist es wert, wie ich an meinen Tieren sehe. Es ist ein unglaublich harmonisches Zusammenleben und das sage nicht nur ich, sondern auch die Leute, die schon einige Tage bei mir waren oder auch nur ein paar Stunden. Man spürt die Einigkeit der Gruppe. 

Ich wage den hinlänglichen Aussagen zu widersprechen, daß Katzen nur das tun, wonach ihnen der Kopf steht. Sie orientieren sich schon am menschlichen Dosenöffner, wenn dieser Interesse daran zeigt, ein Teil der Katzengemeinschaft zu werden und der bestrebt ist, die oberste Hierarchie der Rangordnung zu sein. Bei mir klappt das jedenfalls sehr gut. 

Aber nun zu den Vorstellungen:

 

 

HARRY POTTER (Heilige Birma -seal tabby point- geb. April 2003)

Harry Potter war mein erster Kater den ich mir anschaffte. Ich hatte mir schon immer Katzen gewünscht, aber bis zum Jahr 2003 war es mir leider nicht möglich mir diesen Wunsch zu erfüllen. Da eine liebe Freundin von mir ebenfalls eine Heilige Birma hatte und mir die Rasse gefiel, habe ich mich im Netz umgeschaut und bin dabei auf die Cattery von meinem Harry gestoßen.  Ich habe mich in seine tiefblauen Augen verliebt und in das so liebe Gesichtchen (Fotos davon kann man im Online-Fotoalbum finden)

Harry kam dann im Juli 2003 zu mir. Ich holte ihn in Frankfurt ab und wir verstanden uns auf Anhieb :-) Harry hat sich dann sogleich in meinen Hund "Donnie" verliebt. Er ist heute noch sein Ein und Alles. Er schmust mit ihm wie ein Weltmeister. Harry ist ein totaler Schmuser... und er "spricht" sehr viel mit mir. Wenn er zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, läßt er mich das in den verschiedensten Tonlagen hören. Er tretelt mit einer unglaublichen Ausdauer und dabei sehr vorsichtig.

Harry liebt es an der Leine mit spazieren zu gehen. Die Leute schauen immer recht verwundert und lachen auch das eine oder andere Mal über die "Verrückte", die mit einer Katze spazieren geht, aber dem Harry gefällt's und das ist die Hauptsache. Er liebt es auch Auto zu fahren, da sitzt er auf meiner Schulter und stört überhaupt nicht. Die Polizei dürfte das allerdings nicht so sehen ;-)

 

REMO (Mainecoon -smoke- geb. Mai 2003)

Remo kam zusammen mit seiner etwas jüngeren Halbschwester im August 2003 zu mir. Ich wollte einen schwarzen Coonie-Kater. Remo's Vater "Blacky" war ein solcher und nachdem ich ihn in natura gesehen hatte, habe ich mich für seinen Sohn entschieden. Er war eigentlich nicht wirklich ein schönes Katzenbaby fand ich, aber da ich seinen Vater gesehen hatte, war ich davon überzeugt, daß er ein wunderschöner Kater werden würde. Und ich behielt recht, er toppte meine Erwartungen. 

Remo ist ein Oberschmuser, wenngleich auch recht schreckaft. Er hat eine ganz eigene Art zu Miauen und mit mir zu reden. Er ist in der Tat ein "sanfter Riese" was man den Mainecoons auch nachsagt. Einfach ein Traumkater mit irrsinnig schönem Fell, großen Pfoten und wunderschönen Eulenaugen mit einem richtig bösen Blick, obwohl er so ein lieber Kerl ist. Er schmust wie ein Weltmeister und liebt es am Bauch gekrault zu werden.

 

KIRA (Mainecoon -silver tabby- geb. Mai 2003)

Kira, auch "Maus" genannt oder "Luchslady" kam zusammen mit ihrem Halbbruder Remo ebenfalls im August zu mir. Sie war das kleinste Kitten aus dem Wurf. Eigentlich wollte ich keine weibliche Katze haben und es sollte eigentlich auch nur bei zwei Katzen bleiben, aber die Süße hat sich mich ausgesucht. Als ich in der Cattery war und mich mit der Züchterin unterhielt, kam sie miauend auf mich zu und legte sich sogleich zu mir und schnurrte... und da war es trotz meiner Vorsätze um mich geschehen. Sie hat übrigens wunderschöne Lynxtips (Luchspinselchen) an den Ohren. 

Kira ist auch eine absolute liebe Schmusekatze, allerdings mag sie es nicht auf den Arm genommen zu werden, liebt es aber auf dem Schoß zu sitzen und gekrault und gestreichelt zu werden. Sie tretelt wie verrückt und knabbert an den Fingern. Sie sucht ständig den Körperkontakt. Sie kann recht aufdringlich werden von Zeit zu Zeit und macht ihrem Verlangen auch lautstark Luft. 

Die kleine Zuckerschnute ist eine wahnsinnig gute Jägerin, keine Fliege entgeht ihr.

 

COY (Neva Masquerade -seal tabby point- geb. September 2003)

Coy kam über Umwege zu mir. Ich sah den hübschen Kerl auf der Cattery-Homepage. Er wurde als absoluter Schmusekater beschrieben und daher bewarb ich mich um ihn. Auf einer Kittenausstellung hat die Züchterin den Kater aber bereits schon vergeben gehabt. Doch mein Glück war, daß die alte Katze der damaligen Interessentin sich so gar nicht mit Coy und Colja, Coy's Bruder, verstehen mochte. Die Züchterin holte daraufhin die Katzen in der Schweiz wieder ab und schrieb mich an, daß Coy wieder zu haben sei. Ich war überglücklich und konnte es gar nicht fassen. 2 Wochen später brachte die Züchterin mir den Coy und er verstand ich auf Anhieb mit meinen anderen vier. Die Züchterin war begeistert von meinen anderen Katzen, daß die so verträglich sind und so lieb und ließ Coy mit gutem Gewissen bei mir.

Coy ist ein unglaublicher Schmusekater, der ganz viel Streicheleinheiten und Körperkontakt braucht. Am liebsten liegt er im Arm und wird herumgetragen. Er ist ein sanfter kleiner lieber robuster Kerl mit einem unglaublich tollen Fell und schönen eisblauen Augen. Für rohes Tatar tut er fast alles :-) Danke Dagi für diesen tollen Kerl!!

 

Grissom (Europäisch Kurzhaar -rot-weiß-getigert- geb. ca. Mai 2004)

Grissom habe ich schreiend im Garten meiner ehemaligen Wohnung gefunden. Er war schwerkrank und hatte die Katzenseuche. Aufgrund meiner bereits schon zahlreichen Katzen, sollte er eigentlich ans Tierheim weitergeleitet werden, aber der Kleine sah mich einen Augenblick zu lange mit seinem hübschen Gesichtchen an. Obwohl ich nun überhaupt keine roten Katzen mochte, hab ich mich total in den Kleinen verliebt. Er war nur Haut und Knochen und ich habe ihn über 6 Wochen alle 2 Stunden gefüttert und gepflegt. Er war lange nicht überm Berg. Aber heute ist er ein stattlicher, schwerer, wenngleich nicht dicker Kater.

 Er ist ein Oberschmuser und immer wenn wir beim Tierarzt saßen, wollten ihn mir die Leute quasi aus den Händen reißen, weil er total entspannt schnurrend wie ein Baby in meinem Arm lag und das ganze Wartezimmer amüsierte und mit seinem Schnurren betörte. Ein roter Traumkater eben...*schwärm*

 

BLUE (Kartäuser-Mix geb. ca. Juni 2004)

Blue war alleine und verlassen als ca. 5 Wochen alte Katze am Rande eines abgelegenen Maisfeldes. Sie lief piepsend heraus, als ob sie wußte, daß sie es bald gut haben würde. Eine weitere Suche nach evtl. Geschwisterchen oder vielleicht einer kranken Mutter war negativ.  Das Feld war  weit abgelegen von einem bewohnten Gebiet, so daß die Vermutung nahe lag, daß sie ausgesetzt wurde. Sie war total verwurmt. Heute ist sie zwar noch immer ein zierliche, aber gesunde Katze mit einem gesunden Selbstbewußtsein den viel größeren Mitkatzen gegenüber. Ihr Freund ist Grissom mit dem sie groß geworden ist. Die beiden toben auch sehr viel miteinander und messen ihre Kräfte, jedoch nur spielerisch und ohne sich gegenseitig weh zu tun. Auch wird nicht gefaucht oder dergleichen....

Blue ist eine kleine süße Traumkatze mit unglaublichem Teddyfell und einem superlieben Charakter. Ein Schmuser wie all die anderen auch.

 

Smoky (Kartäuser-Mix geb. ca. Juni 2004)

Smoky lag im November 2006 halb erfroren hinter meinem Mülleimer. Ich hab sie mit zu mir genommen und versucht sie "aufzutauen". Es gelang mir, sie ohne weitere Schäden wieder auf "Normaltemperatur" zu bringen. Nachdem es ihr besser ging, hab ich sie in die Rasselbande integriert. Sie ist eine ganz tolle liebenswerte und unglaublich verschmuste Katze, die immer in meiner Nähe ist.

 

Donnie (Zwergpudel 16 Jahre)

Donnie ist aus schlechter Haltung mit 8 Monaten zu mir gekommen. Er war verfloht, verfilzt, verdreckt und hat gestunken wie ein Misthaufen. Er läßt sich bis heute nicht gerne von Fremden anfassen. Er klebt an mir wie eine Klette und hat sehr große Verlassensängste. 

Er ist mit seinen 16 Jahren noch recht fit... er kann zwar nicht mehr so gut sehen und ist taub, aber er freut sich trotz seiner 2 operierten Bandscheibenvorfälle seines Seniorenlebens. Er spielt mit den Katzen und ist ein ganz lieber kleiner Kerl. Sein momentaner Liebling ist der 12 Wochen alte Jack-Russel-Terrier meiner Vermieterin. Die beiden toben miteinander rum und verstehen sich einfach blendend. 

Donnie ist phasenweise inkontinent, nicht zuletzt wegen seiner 2 schweren Wirbelsäulen-OPs und deshalb trägt er lustigerweise seit ca. 3 Jahren in Wohnungen eine Babywindel. Einfach, aber effektiv als Alternative zum Einschläfern. Vor 3 Jahren sagte man mir, einen inkontinenten Hund müsse man einschläfern... das sah ich überhaupt nicht ein und hab mir diese praktikable Lösung einfallen lassen. Amüsiert zwar die Leute, aber was solls..... ich freu mich über jeden Tag, an dem der letzte Zipfel meiner alten Familie noch bei mir sein darf.

 

 

 

Copyright by Swantje 2007. Letzte Aktualisierung: 08.07.2007